Unsere Bürgermeisterkandidatin und Kandidaten für 2020:

Bettina Bärmann – Niederwerrn:

„Ich kann, weil ich will, was ich muss“: Mit diesem Zitat beschrieb Amtsinhaberin Bettina Bärmann, 56, ihre Motivation als Bürgermeisterkandidatin der Freien Wähler.
Im Feuerwehrhaus erhielt sie alle 26 Stimmen der Nominierungsversammlung – und betonte selbstbewusst den Willen zur Kontinuität. Die Freien Wähler seien maßgeblich verantwortlich, dass es sich in der Gemeinde nicht nur gut, sondern besser leben lasse als vor 24 Jahren.

Rücklagen für Investitionen
Die schuldenfreie Kommune habe jetzt große Rücklagen für anstehende Investitionen. Die Ansiedlung einer zusätzlichen Hausarztpraxis, neue Wohnflächen, der Ausbau von Kiga-Betreuung und der Oberwerrner Schule zum „Haus des Kindes“, der Abschluss der Dorferneuerung Oberwerrn, die Planung der Neuen Mitte Niederwerrn, der Ausbau der Senioren-Betreuung und die Erschließung des „Motorpools“ seien erreicht worden.

Man müsse Risiken sehen, dürfe den Kopf aber nicht in den Sand stecken – „auch nicht in den Chor der ewigen Bedenkenträger und Zauderer einsteigen“. Ebenso wenig wolle man Geld blind aus dem Fenster werfen. Hochwasserschutz, Altlastensanierung, Konversion und der Schul(teil)neubau seien große Herausforderungen, ebenso wie der (umwelt-)technische Wandel, auf die der Raum Schweinfurt mit seinen Zulieferfirmen für die Automobil-Industrie reagieren müsse. Die Firmenansiedlung im Motorpool ist für Bärmann ein Beispiel für gelungene kommunale Anpassung an Innovationen. Die Freien Wähler würden keine „Politik machen“, sondern Sachfragen unideologisch entscheiden – Projekte nicht nur abarbeiten, sondern das große Ganze im Blick behalten.

Oliver Brust – Geldersheim

Parteinotiz: Freie Wähler setzen weiter auf Bürgermeister Brust

Bei ihrer öffentlichen Nominierungsversammlung haben die Freien Wähler Geldersheim ihre Liste für die Gemeinderatswahl am 15. März 2020 beschlossen. Mit Oliver Brust als Bürgermeisterkandidat setzt die Gruppierung auf den amtierenden Bürgermeister. Er habe in den vergangenen Jahren eine gute Politik gemacht, Geldersheim gut und würdig vertreten und zukunftsweisende Entscheidungen getroffen, schreiben die Freien Wähler in einer Pressemitteilung.

Für den Gemeinderat hat die Gruppierung Kandidaten aus nahezu allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens gefunden. Die Freien Wähler sind zuversichtlich, bei der Wahl „sogar die bisherigen Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat aufbrechen zu können“ und dann im Gemeinderat „wieder für eine sachbezogene und zukunftsweisende Politik für unser Dorf sorgen zu können“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Die Kandidaten: 1. Oliver Brust, 2. Markus Vogel, 3. Thomas  Schmitt, 4. Verena Zethner, 5. Christoph Hammer, 6. Thomas Hübner, 7. Mario Rath, 8. Karsten Weber, 9. Katrin Geb, 10. Thomas Starek, 11. Tina Sauer, 12. Lara Heymanns, 13. Michael Kuhles, 14. Margot Neubauer, 15. Peter Geb, 16. Daniel Treutlein, 17. Mario Ehwald, 18. Bernd Schemmel, 19. Holger Köhler, 20. Matthias Friedrich, 21. Werner Enzinger, 22. Christina Rödemer, 23. Theresa Bonengel, 24. Sebastian Rödemer, 25. Elmar Hübner, 26. Karina Niederle, 27. Andreas Hübner, 28. Elisabeth Full; Ersatzkandidaten: 1. Horst Paul, 2. David Komma, 3. Doris Fenn.

Stephan Schäflein – Werneck:

Die Wählergemeinschaft Stettbach hat Stephan Schäflein mit überwältigender Mehrheit auch zu ihrem Bürgermeisterkandidaten gewählt. Das teilt die Vereinigung in einer Stellungnahme mit. In seiner Vorstellung habe er besonders seine knapp 18-jährige kommunalpolitische Erfahrung als Marktgemeinderat, dritter Bürgermeister und aktuell zweiter Bürgermeister des Marktes Werneck herausgestellt. Schäflein ist bereits von den Freien Wählern Markt Werneck nominiert worden. Neben Schäflein bewerben sich auch Sebastian Hauck (CSU) und Johannes Weiß (Grüne) um die Nachfolge von Edeltraud Baumgartl (CSU).

Ortsteilübergreifende Liste der Freien Wähler
Für den Gemeinderat tritt Schäflein nicht mehr auf der „Stettbacher Liste“ an, sondern auf der ortsteilübergreifenden Liste der Freien Wähler. Traditionell bilden die meisten Gemeindeteile Wernecks eigene Bewerberlisten für die Gemeinderatswahl. 2014 gab es 15 verschiedene Wahlvorschläge. Die Gemeinderatskandidaten der Wählergemeinschaft Stettbach:

1. Matthias Pfeuffer, 2. Armin Katzenberger, 3. Norbert Dotzel, 4. Andreas Rettner,
5. Peter Schäflein, 6. Stefan Dotzel, 7. Rainer Königer, 8. Marianne Handel, 9. Karl Füller, 10. Birgit Katzenberger, 11. Manuel Pfeuffer, 12. Jonas Weißenberger, 13. Dirk Wirth, 14. Felix Weißenberger, 15. Matthias Reuß, 16. Marco Füller.

Guido Spahn – Poppenhausen:

„Der Mensch im Mittelpunkt“: Unter diesem Slogan wurde Guido Spahn bei der Nominierungsversammlung zum Kandidaten der Freien Wähler für die Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Poppenhausen gekürt. Im Kützberger „Gasthaus Engel“ präsentierte der 46-jährige Diplomtheologe und Religionspädagoge vor etwa
25 Unterstützern, darunter zahlreichen Mandatsträgern der Freien Wähler aus den Nachbargemeinden, sein Wahlprogramm.

Zudem wurde seine Liste der Gemeinderatskandidaten aufgestellt. Der verheiratete Vater zweier Töchter aus Kützberg ist im Landkreis seit 2016 als ehrenamtlicher Kreisheimatpfleger aktiv. Bei dieser Arbeit erhielt er nach seinen Worten Einblicke in Förderverfahren, Bauverfahren oder Bauleitplanungen. Zudem erkannte er noch stärker die Bedeutung der Innenentwicklung für die Dörfer, die er intensivieren will. Konstruktive Sacharbeit wolle er leisten, die Menschen mitnehmen. Transparenz und Einbindung der Bürger sei ihm wichtig. Einer „vorgefertigten Hinterzimmer-Politik“ erteilte er eine Absage. Der Erhalt und sukzessive Umbau der Friedhöfe zu ansprechenden Orten der Erinnerung und Begegnung liege ihm ebenso am Herzen wie die tatkräftige Unterstützung der bestehenden Kindergärten durch die Gemeinde.
Die Gemeinderatskandidaten der Freien Wähler in Poppenhausen sind:

1. Guido Spahn, 2. Klaus Hofmann, 3. Dagmar Simon-Mathes, 4. Katharina Weidler, 5. Ralf Lang, 6. Ansgar Simon-Mathes, 7. Detlev Ruppelt, 8. Cornelia Schwarz, 9. Silke Ringel, 10. Birgit Rückert.

Alexander Nicklaus – Schonungen:

Alexander Nicklaus will ins Schonunger Rathaus

Auch in den eigenen Reihen ist kontrovers diskutiert worden. Doch nun gehen die Freien Wähler mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten in den Wahlkampf. Bis 2014 gab es im Schonunger Gemeinderat eine absolute Mehrheit. Dann gründete sich –losgelöst von den etablierten Parteien – der Verein der Freien Wähler und die Mehrheit war gebrochen. Nach anfänglichem Schock habe man nun ein gutes konstruktives Miteinander im Gemeinderat, blickte dritter Bürgermeister Andre Merz zurück auf die kurze Geschichte der Freien Wähler. Die nominierten nun nicht nur ihre Gemeinderatskandidaten, sondern auch Alexander Nicklaus als künftigen Bürgermeister. „Unser Kandidat kandidiert nicht gegen Stefan Rottmann, sondern für das Amt“, betonte Wolfgang Schuler. Die Kandidatur sei auch in den eigenen Reihen kontrovers diskutiert worden, meinte Merz, aber wenn man fähige Leute habe, müsse man auch einen Bürgermeisterkandidaten stellen. Man werde einen fairen Wahlkampf führen, versprach er.

Nicklaus erklärte dann zunächst, warum er für die Freien Wähler Bürgermeister werden will, aber nicht auf deren, sondern auf der Löffelsterzer Liste steht. „Weil die Löffelsterzer ihre Liste ankreuzen und ich ihnen keine Stimmen nehmen will.“ Welcher Gruppierung im Gemeinderat sich die gewählten Gemeinderäte aus Löffelsterz dann anschließen werden, darin seien sie völlig frei. Aber die ersten drei Kandidaten hätten schon signalisiert, zu den Freien Wählern zu gehen.

Eine „liebens- und lebenswerte, zukunftsfähige Gemeinde für alle Generationen“ will Nicklaus mit „unabhängiger parteifreier Arbeit“ erreichen. Bürgernah und sachbezogen will er amtieren. Und er wünscht sich eine Gemeindepolitik ohne Fraktionen. Der 52-Jährige ist Vater zweier erwachsener Kinder und „Löffelsterzer mit Leib und Seele“. Der gelernte Bankkaufmann bildete sich als Fachagrarwirt Rechnungswesen weiter und arbeitet seit 2007 als Steuerberater. Ehrenamtlich ist er vielseitig sportlich, kirchlich und musikalisch engagiert. Wodurch er „gut vernetzt“ sei, betonte Nicklaus. Beruflich trage er derzeit für 20 Mitarbeiter Verantwortung. Nicklaus betonte, Herausforderungen zu lieben und sachbezogen arbeiten zu wollen. „Ich habe kein politisches Denken.“

Die Gemeinderatsliste der Freien Wähler Schonungen wird angeführt von Stefan Hofmann (Schonungen). Ihm folgen: Bernhard Hub (Reichmannshausen), Peter Rottmann (Schonungen), Wolfgang Schuler (Abersfeld), Christian Back (Forst), Jan Stojdl (Hausen), Jan Bauer (Schonungen), Andre Merz (Marktsteinach), Udo Sauer (Abersfeld), Verena Gütter (Schonungen), Adalbert Lösch (Löffelsterz), Jochen Proksch (Marktsteinach), Daniel Weidinger (Schonungen), Udo Zimmermann (Abersfeld), Annika Trabandt (Marktsteinach), Peter Scheuring (Schonungen), Alexandra Reuß (Hausen), Tobias Hofmann (Schonungen), Gerd Ehrhard (Abersfeld) und Mike Gärtner (Marktsteinach).

Stefan Lutz – Gochsheim:

Freie Wähler nominieren Stefan Lutz

Der Verein der Freien Wähler Gochsheim-Weyer hat in seiner Aufstellungsversammlung erwartungsgemäß Stefan Lutz als Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020 nominiert, heißt es in einer Pressemitteilung. Der 53-jährige Finanzfachmann war bereits im August als Wunschkandidat des Vorstandes und der Gemeinderäte der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Stefan Lutz, der seit seiner Geburt in Gochsheim zu Hause ist, engagiert sich aktiv in mehreren Vereinen seiner Gemeinde. Unter anderem spielte er für den heimischen TSV viele Jahre, im Gewerbeverein ist er als Beisitzer und im Musikverein als Schatzmeister ehrenamtlich tätig. Seit 2014 ist Stefan Lutz stellvertretender Fraktionssprecher für die Freien Wähler im Gemeinderat.

Der Kandidat präsentierte unter seinem Wahlmotto „Es wird Zeit . . .“ als Schwerpunktthema die Vision „Gochsheim 2040“. Dies sei ein Zukunftskonzept für die ganze Gemeinde, welches mit Beteiligung von Bürgern erarbeitet werde. In punkto Einzel-Projekte benannte Stefan Lutz beispielhaft die Ausarbeitung eines Verkehrs- und eines Vereinskonzeptes. Die Gesamtverschuldung der Gemeinde von mehr als drei Millionen Euro sieht der Bürgermeisterkandidat kritisch.

Unterstützt wird Lutz durch eine Liste mit Bürgern aus Gochsheim/Weyer: 1. Stefan Lutz, 2. Margarete Königer, 3. Edwin Husslein, 4. Michael Müller, 5. Klaus Wörner, 6. Achim Eisend, 7. Alexander Rudloff-Heimrich, 8. Bernd Ludwig, 9. Frank Meder, 10. Anna Müller, 11. Berthold Unteidig, 12. Armin Gessner, 13. Jens Colbow, 14. Karin Lutz, 15. Tobias Riedl, 16. Sabine Pfister, 17. Norbert Deppert, 18. Caroline Fledering, 19. Klaus Götzelmann, 20. Erika Roth. Ersatzkandidaten sind Michael Bergmann und Sebastian Königer.